Cucurbita verflüssigt
Carica papaya L.
Cucurbita verflüssigt

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Trivialnamen: Melonenbaum; Papaya; Mamao; Pawpaw
Familie: Caricaceae
Merkmale: wenig verholzter, kurzlebiger Schopfbaum, mit hohlem Stamm und auffallenden Blattnarben, meist zweihäusig (einhäusige und zwittrige Formen kommen vor); männliche Blüten gestielt und hängend, weibl. sitzend in den Blattachseln mit oberständigem Fruchtknoten, cremefarben; Frucht eine große Beere, mit graugrünen, nach Kresse schmeckenden Samen in der Zentralhöhle; Blätter sehr groß, tief handförmig fiederteilig; Pflanze mit Milchsaft.
Heimat: Mittelamerika
Blütezeit: --
Bemerkungen: Der Milchsaft der Rinde und der jungen Frucht enthält das Eiweiß spaltende Enzym Papain. Papain nutzt man in der Medizin (Verdauungsbeschwerden, Wurmerkrankungen, Zahnreinigungsmittel), zum Weichmachen von Fleisch (Ureinwohner wickeln Fleischstücke in Papayablätter, um sie zarter zu machen), zur Kaugummiherstellung, und gegen das Schrumpfen von Wolle und Seide im Verarbeitungsprozess. Die scharf nach Kresse schmeckenden Samen werden als Wurmmittel gegessen, und getrocknet in der Naturmedizin als Immunsystem stärkendes Mittel verabreicht. Die Beeren sind reif kaum lagerfähig, was für den Export problematisch ist. Wie auch bei Bananen hilft man sich durch verfrühte Ernte und einem Nachreifungsprozess. Die Beeren entstehen aus einem oberständigen, parakarpen Fruchtknoten mit parietaler Plazentation. Mit Zitronensaft kann man das oft übersüße, da an Fruchtsäuren arme Fruchtfleisch würzen. Gerne wird Papaya in Milchshakes verarbeitet. Systematisch stehen die Caricaceae nach APG 2003 an der Basis der Brassicales (Kressegeschmack der Samen!) mit der Schwesterfamilie Moringaceae (Meerrettichbaum), früher wurden sie in die nun aufgelöste Unterklasse Dilleniidae gestellt (Violales).
Schlagwörter: Amerika · Frucht · Mittelamerika · Obstpflanze · Südamerika
Abbildungen:
Carica papaya L. Carica papaya L. Carica papaya L. Carica papaya L.