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Willkommen auf der Homepage der Forschungsstelle
Die Forschungsstelle Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie beschäftigt sich seit 1997 mit der Erforschung von themenzentrierten Beteiligungsverfahren. Die Arbeiten stehen unter der Fragestellung, ob und wie politische Entscheidungen anders getroffen werden, anders ausgedrückt: ob Qualifizierungspotentiale vorhanden sind.
Zu den themenzentrierten Beteiligungsverfahren können direktdemokratische Sachentscheidungen (Bürgerbegehren oder Volksbegehren) ebenso gefasst werden wie z.B. runde Tische, Diskussionsforen oder sog. Mediationsverfahren. Gemeinsam ist ihnen, dass die Sachthemen im Vordergrund stehen und nicht die Diskussion über geeignetes Personal.
Qualifizierungspotentiale themenzentrierter Verfahren - so die Annahme - liegen u.a. in der Möglichkeit, zur Transparenz des politischen Prozesses bzw. zur Rationalität der Entscheidungsfindung beizutragen. Mitunter tragen sie aber auch zu einem verbesserten Machtzugang für zuvor nichtberücksichtigte (schwächer organisierte) politische Interessen bei.
Schwerpunkt der Arbeit der Forschungsstelle liegt derzeit bei direktdemokratischen Verfahren, also Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid auf Ebene der Staaten und Bundesländer (Zur Datenbank), Bürgerbegehren und Bürgerentscheid in den Städten und Gemeinden (zur Datenbank Bürgerbegehren).
Leiter der Forschungsstelle ist Prof. Dr. Theo Schiller (mail), wiss. Mitarbeiter ist Volker Mittendorf (mail)
Auf der Seite finden Sie Informationen zu verschiedenen Aspekten.
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Internationale Forschungstagung
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mittendv schreibt "Direkte Demokratie ist in den vergangenen Jahren immer bedeutsamer geworden. Dies zeigt sich nicht zuletzt an der zunehmenden Zahl von Referendumsabstimmungen und der öffentlichen Aufmerksamkeit, welche die EU-Verfassungsreferenden in Frankreich und den Niederlanden erfahren haben.
Viel mehr noch als auf der Staatsebene werden direktdemokratische Verfahren auf kommunaler Ebene praktiziert, ohne jedoch ein vergleichbares öffentliches und wissenschaftliches Interesse zu wecken.
Dieser signifikanten Forschungslücke widmet sich eine Tagung, die am 19.-21. April an der Universität Marburg stattfindet. Ziel der von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderten Tagung ist eine Bestandsaufnahme der Verfahren, der Praxis und der Qualität von Initiativen und Referenden auf der lokalen Ebene sowie deren Bedeutung für die Demokratie in Europe.
Die Tagung findet in Kooperation mit dem Liechtenstein-Institut, Bendern und dem Initiative and Referendum Institute Europe (IRI-Europe) statt.
Für Interessierte besteht die Möglichkeit an der Tagung teilzunehmen. Auskunft erteilt Herr Mittendorf, Tel.: 06421/282-4748
Tagungsbeitrag: 75 €
Programm
Für weitere Informationen stehen die anwesende Experten am Freitag, den 20. April um 10:30 im Senatssaal der Philipps-Universität für einen Pressetermin zur Verfügung.
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Geschrieben von volker_a am Tuesday, April 03 @ 14:46:45 CEST (1405 gelesen)
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Geschrieben von volker_a am Friday, January 20 @ 15:03:59 CET (2833 gelesen)
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Meldungen: Studie ''Chancen der Direkten Demokratie in Deutschland''
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Direkte Demokratie kann in Ergänzung zur repräsentativen Demokratie einen Rahmen bieten, um die Teilnahmefähigkeiten von Bürgerinnen und Bürgern zur Entfaltung zu bringen und deren Mitwirkungsansprüche ernst zu nehmen. Gegenwärtig ist die parlamentarisch-repräsentative Demokratie in Deutschland an einem Punkt angelangt ist, an dem ein „weiter so“ nicht mehr möglich ist. Deutschland braucht „mehr“ statt weniger Demokratie, d.h. die Einführung von Volksbegehren und Volksentscheid auf Bundesebene! Ziel der Studie Chancen der Direkten Demokratie in Deutschland ist es, Wege zu erkunden, wie Entwicklungen zu mehr direkter Demokratie aussehen können, welche Erfahrungen hierzu vorliegen und welche Strategien dafür in Frage kommen
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Direktwahl des Bundespräsidenten
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(aus: Spiegel-Online, 4.3.2004)
"Das wäre nur eine Pseudobeteiligung"
Soll der deutsche Bundespräsident in Zukunft besser direkt von den Bürgern gewählt werden? Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE erklärt Theo Schiller, Professor für Politikwissenschaft und Leiter der Forschungsstelle Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie an der Universität Marburg, warum er das für wenig sinnvoll hält.
Demokratie-Fachmann Theo Schiller: Ohne zusätzliche Machtbefugnisse ergibt die Direktwahl keinen Sinn
SPIEGEL ONLINE: Im Zusammenhang mit der Kandidatenkür für die Bundespräsidentenwahl wird von verschiedenen Seiten wieder mal gefordert, die Direktwahl einzuführen. Wäre es wirklich besser, das Staatsoberhaupt künftig direkt von den Bürgern wählen zu lassen?
Theo Schiller: Ich halte davon nichts, denn das Amt des Bundespräsidenten ist ja bei uns im wesentlichen symbolisch und repräsentativ ausgestaltet. Das war eine Reaktion auf die Erfahrungen der Weimarer Zeit. Damals wurde der Reichspräsident direkt gewählt, stellte aber auch von seinen Befugnissen ein potentielles Gegengewicht zum Parlament dar. Das hat man im Grundgesetz vermieden und das Amt sehr schwach ausgestaltet. Wegen dieser Machtlosigkeit des Amtes wäre eine Direktwahl auch nur eine Pseudobeteiligung der Bürger.
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Geschrieben von volker_a am Friday, March 05 @ 08:07:40 CET (3930 gelesen)
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Studie 10 Jahre Bürgerbegehren in Vorbereitung/Zwischenbilanz frei zum Download
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Am 1. April 1993 trat eine reformierte Fassung der Hessischen Gemeindeordnung in Kraft, mit der erstmals Bürgerbegehren und Bürgerentscheid ermöglicht wurden. Dadurch wurde es möglich, dass eine Minderheit von 10 % allen Stimmberechtigten eine Sachfrage zur Entscheidung vorlegen konnte.
In den vergangenen 10 Jahren wurde davon immer wieder Gebrauch gemacht. Auf der Tagesordnung standen sehr verschiedene Themen: Von Umgehungsstraßen, Buslinien und Parkplätzen über Bebauungsplänen bis hin zur Einrichtung von Ortsbeiräten reichte das Spektrum.
Derzeit arbeiten wir an einer Studie zu den Erfahrungen aus zehn Jahren Bürgerbegehren und Bürgerentscheid. Aus diesem Anlass haben wir die Studie "Bürgerbegehren und Bürgerentscheide in Hessen - Eine Zwischenbilanz nach fünfjähriger Praxis" mittlerweile hier zum freien Download zur Verfügung gestellt.
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Geschrieben von volker_a am Tuesday, March 25 @ 17:42:03 CET (1654 gelesen)
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Sammelband: Direkte Demokratie. Forschung und Perspektiven
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mittendv schreibt "Soeben erschienen ist im Westdeutschen Verlag das Buch: Schiller, Theo/Mittendorf, Volker (Hrsg.): Direkte Demokratie - Forschung und Perspektiven
Klappentext:
Das Interesse am Forschungsgegenstand "Direkte Demokratie" hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Die Praxis in den Ländern und Gemeinden sowie die Bemühungen um Einführung und Reform von Beteiligungsrechten zur direkten Sachentscheidung durch die Bürger auf Bundesebene und anderen europäischen Staaten haben zahlreiche theoretische und empirische Forschungsaktivitäten angeregt.
Dieser Band fasst insgesamt 22 Forschungsbeiträge aus Deutschland und der Schweiz zur direkten Demokratie zusammen. Die Beiträge widmen sich u.
a. dem Forschungsstand, den verschiedenen Regelungen, der Anwendungspraxis, der Öffentlichkeitsstruktur und den Systemwirkungen im repräsentativen Kontext.
Diese Arbeiten bilden eine Grundlage für eine fundierte Diskussion über Perspektiven der direkten Demokratie sowie kommende wissenschaftliche und politische Debatten. Der Band bietet detaillierte Analysen zur Verfassung der Direktdemokratie als einer "Zweiten Säule der Demokratie".
Aus dem Inhalt: bitte hier klicken
Bestellen bei Amazon
oder direkt beim Verlaghttp://www.westdeutscherverlag.de"
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Geschrieben von vinigret am Thursday, December 05 @ 13:55:37 CET (2164 gelesen)
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Feature der Forschungstelle in der Oberhessischen Presse
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Marburg.
Was gestandenen Parteipolitikern bisweilen ein Dorn im Auge ist, haben die
beiden Marburger Politikwissenschaftler Professor Theo Schiller und Volker
Mittendorf zum Gegenstand ihrer Forschungen gemacht.
von unseren Redakteuren
Seit 1997 beschäftigen sich die Politologen in der ?Forschungsstelle Direkte
Demokratie" der Philipps-Universität mit den Formen direkter Beteiligung
von Bürgern an politischen Entscheidungen.
Zurzeit tragen sie Ergebnisse
aus allen Bundesländern zusammen.
Zum Artikel im Online Angebot der OP
Zum Artikel (als Bild)
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Geschrieben von volker_a am Thursday, December 19 @ 13:32:42 CET (1233 gelesen)
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Geschrieben von volker_a am Friday, December 06 @ 12:51:31 CET (1916 gelesen)
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Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung
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mittendv schreibt "Für Bürgerinnen und Bürger besteht eine Reihe von Beteiligungsmöglichkeiten. Die wichtigsten sind im folgenden kurz zusammengefasst:
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Geschrieben von vinigret am Thursday, December 05 @ 08:43:21 CET (8782 gelesen)
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Einführungsband Direkte Demokratie
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Gast schreibt "Soeben ist im Campus-Verlag das Buch
Theo Schiller: Direkte Demokratie. Eine Einführung erschienen (ISBN 3-593-36614-2). Das Buch gibt einen fundierten Überblick über das Thema Direkte Demokratie, das in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden ist.
Aus dem Verlagsprospekt
Parteiübergreifende Spenden- und Korruptionsaffären bieten immer wieder Anlass, über die Umsetzung von mehr direkter Demokratie auf Bundesebene zu diskutieren. Theo Schiller erklärt in seiner Einführung unterschiedliche Verfahren wie etwa Volksentscheide und Bürgerbegehren und skizziert deren historische Hintergründe. er stellt vor, welche Regelungen in Deutschland, den USA, der Schweiz und anderen Staaten existieren, und er erörtert Ergebnisse und Wirkungen bisher durchgeführter Abstimmungen.
Auszug aus dem Buch
Preis: 15,90 EUR
Taschenbuch - 200 Seiten - Campus Fachbuch
Erscheinungsdatum: November 2002
ISBN: 3-593-36614-2
Das Buch kann im Buchhandel oder direkt beim Verlag http://www.campus.de bezogen werden.
Bestellen bei Amazon"
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Geschrieben von vinigret am Friday, November 22 @ 12:54:15 CET (1435 gelesen)
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